Instagram für Anfänger

Gute Nachrichten! 🙂 Instagram ist kein Hexenwerk. Und wenn man erst einmal den Dreh raus hat und tatsächlich auch seine eigenen Inhalte und seine persönliche Message transportiert bekommt, dann kann Instagram nicht nur ein sehr hilfreiches Marketing-Tool sein, dann kann Instagram sogar Spaß machen.

Für mich war Instagram immer eher lästig. Das generelle Problem ist, dass man wirklich regelmäßig posten und Content bereit stellen muss, damit die eigenen Follower weiterhin interessiert bleiben. Hinzu kommt, dass es eine solche Masse an Profilen mit ähnlichen Inhalten gibt, dass man sich in irgendeiner Weise absetzen muss, um interessant zu sein.

Und ganz klar, wenn man im sozialen Bereich unterwegs ist, beispielsweise auch noch die Themen “Tod und Trauer” als Hospizverein oder Bestatter thematisiert, dann ist es um ein vielfaches schwieriger LIKES zu bekommen, als wenn man einen neuen Lippenstift vorstellt.

Aber genau darum ist so wichtig, dass auch wir mit unseren Inhalten und Themen auf Instagram präsent sind und uns zeigen! An dem Ort, an dem nun mal die Menschen sind. Modern, digital & sozial!

Einführung

Instagram basiert auf Fotos und Videos, die Ihr in Eurem Profil posten könnt. Das heißt, Ihr habt quasi Eure eigene Online-Galerie, die Ihr nach Belieben füllen könnt. Es gibt mehrere verschiedene Wege Fotos und Videos hochzuladen:

1. Im FEED sehen Eure Follower chronologisch was Ihr postet. Dort können Fotos als auch kurze Videos hochgeladen werden. Die Beiträge könnt Ihr auch kommentieren und Eure Follower können diese Liken und ebenfalls mit einem Kommentar versehen. Feedbeiträge bleiben stetig sichtbar, es sei denn Ihr löscht einen Beitrag aktiv.

2. In Eurer STORY könnt Ihr quasi Euren Tagesablauf teilen. Die Beiträge in der Story bleiben nur 24 Stunden sichtbar und werden häufig dazu genutzt kurze Einblicke in den aktuellen Tag mit den Followern zu teilen. Sogenannte “Story-Highlights” kann man in seinem Profil auch längerfristig sichtbar machen.

Als früherer TV-Mensch bin ich immer wieder fasziniert, wie einfach man heutzutage LIVE streamen kann.

Davy Dada Peng

3. Ihr könnt auch LIVE gehen bei Instagram. Das heißt Eure Follower bekommen eine Info, dass Ihr ein Live-Video startet und dann könnt Ihr ganz einfach mit dem Handy oder Tablet live senden und auch in Echtzeit auf Fragen und Kommentare eingehen.

4. Im Bereich IGTV könnt ihr fertig produzierte, längere Videos hochladen. Diese werden dann in einem Extra-Bereich in Eurem Profil angezeigt und können jederzeit angeschaut werden.

Privatprofil vs. Businessprofil

Es gibt zwei unterschiedliche Profilarten. Als Institution oder Verein macht es sicherlich Sinn direkt ein Businessprofil einzurichten. Ihr könnt immer wieder zwischen den Profilen wechseln. Aber ein Privatprofil macht nur für eine Privatperson auch Sinn.

Wie Ihr Euch ein Businessprofil anlegt zeigt sehr schön dieses Tutorial von MoritzCeg auf Youtube:

Hier geht´s zum YouTube Kanal von Moritz

Sobald Euer Profil eingerichtet ist, könnt Ihr starten. Jetzt geht es in erster Linie darum Eure ganz persönliche Community aufzubauen. Startet am besten direkten mit mehreren Postings, so dass Besucher Eures Profils Interesse an Eurer Arbeit bekommen und Euch folgen.

HASHTAGS

Wenn Ihr nun etwas postet, könnt Ihr Euren Post mit sogenannten Hashtags versehen. Ein Hashtag ist quasi wie eine Kategorie in die Euer Posting passen könnte. Die Kategorie wird immer mit einer Raute # versehen. Das macht das Ganze zum Hashtag.

Für diesen Blogbeitrag würde ich beispielsweise die Kategorien “Soziale Medien” und “Instagram für Anfänger” wählen. Als Hashtag sähe das dann folgendermaßen aus: #sozialemedien #instagramfüranfänger

Instagram schlägt Euch auch aktiv relevante und trendige Hashtags vor. Man kann mehrere Hashtags verwenden, allerdings rate ich dazu, es nicht zu übertreiben und lieber mit 5-8 wirklich relevanten Hashtags zu arbeiten.

FOLLOWER FINDEN

Wenn Ihr nun also die ersten Postings im Profil zu sehen habt, könnt Ihr aktiv auf Followerfang gehen. Zunächst würde ich aktiv anderen Profilen folgen, die für eure Arbeit relevant sind. Im optimalsten Fall folgen diese Euch dann auch, kommentieren Eure Beiträge und so wächst dann nach und nach Eure Beliebtheit.

Um andere User auf Euch Aufmerksam zu machen, könnt Ihr auch deren Bilder liken und kommentieren.

INSTAGRAM WERBUNG

Es macht sicherlich auch Sinn, direkt zu Beginn Euer Profil zu bewerben. Dann wird es einer relevanten Zielgruppe vorgeschlagen und Ihr erhaltet quasi automatisch Follower, die auch ein wirkliches Interesse an Euch und Eurer Arbeit haben.

Das ganze Thema ist etwas komplex und das werde ich in einem Extra Blogbeitrag nochmal genauer unter die Lupe nehmen.

Ich denke, Ihr merkt schon, dass man mit dem Themenbereich Social-Media eine Vollzeitstelle besetzen kann. Und um ehrlich zu sein, kenne ich kaum ein Unternehmen, von der Pommes-Bude bis hin zu kirchlichen Einrichtungen, die nicht mindestens einen Mitarbeiter alleine nur für den Social-Media-Bereich angestellt haben.

Es ist richtige Arbeit und je besser Ihr Euch mit der Materie auskennt, desto einfacher wird das Ganze und desto größer wird auch der Mehrwert sein, den Ihr ohne Zweifel haben werdet.

Ich hoffe, Ihr habt einen ersten kurzen Einblick in die Funktionen von Instagram bekommen können. Wenn Ihr das Ganze in einem Workshop oder Online-Tutorial vertiefen möchtet, dann schreibt uns einfach eine mail an info@funky-frida.com

Wir freuen uns darauf von euch zu hören!

Viele Grüße aus der Hauptstadt,